Meditative Fotografie als Weg zur Entspannung

Ruhe ist ein wichtiger Bestandteil der Work-Life-Balance. Der medienüberladene Alltag fordert unentwegt unsere Aufmerksamkeit. Ich helfe Dir raus aus dem Strudel.

Meine Sensibilität habe ich zu meiner Stärke gemacht. Erst dachte ich, meine sensible Seite würde mir als gelernte Fotografin zum Nachteil gereichen. Freunde, Kollegen, Bekannte und auch Fremde sagten mir wieder und wieder, ich hätte eine sehr ruhige Art. Lange Zeit habe ich das nicht verstanden. Alles braucht Zeit zum Reifen – die Natur ist das beste Beispiel, dass erst gesät wird, bevor es wächst und Früchte trägt.

Mein Antrieb zu Wachsen und mich fortzubilden, haben mich angeregt, eine zusätzliche Ausbildung zur Feng Shui Beraterin, Heilpflanzenpädagogin und den NLP Practitioner zu machen. Die Kombination aus all diesem Wissen bündle ich in meiner Passion für meditative Fotografie.

Ich bin Expertin für meditative Fotografie.
Mein Ziel ist es, unser Bewusstsein für die Schönheit unserer Umwelt zu schärfen und damit zurück zur Ruhe zu finden.


In meinen fotografischen und videografischen Arbeiten widme ich mich dem Thema der Entschleunigung. Um den Blick für eine bewusste Wahrnehmung der Umwelt zu öffnen, lege ich den Fokus auf ruhige Motive, Naturszenerien und dem Spiel mit kurzer Schärfe.

Die Wirkung der Natur auf den Menschen – auch als Biophilia-Effekt bezeichnet – dient mir als Inspiration und Antriebskraft. Diese Erfahrung der Ruhe möchte ich für andere Menschen zugänglich machen und mit meinen Arbeiten ein Bewusstsein wecken für all die kleinen Wunder, die uns unmittelbar umgeben. Mit meiner Kunst hinterfrage ich auch das Streben nach fernen Ländern und das Anhäufen von Besitztümern.

Die blaue Stunde während der Dämmerung bietet mir ideale Voraussetzungen für meinen Schaffensprozess. Ich begebe mich in einen Zustand der Entspannung, um aus dieser Haltung heraus meine Umgebung verstärkt wahrzunehmen und meine Bilder einzufangen. Ich wähle hierfür Makroaufnahmen mit kurzer Schärfentiefe. Mit hohen ISO-Werten und einer alten digitalen Kamera kreiere ich so Bilder und Videos mit grobkörnigem Erscheinungsbild. 

Der Perfektionismus in der Medienwelt weckt häufig die Vorstellung in uns, genauso perfekt sein zu müssen. In der Natur finde ich eine ganz eigene Perfektion, die sich gerade im Unperfekten zeigt. Diese Schönheit ist es, die ich in meiner intuitiven und stillen Arbeitsweise erforsche. Aus ihr heraus entstehen meditative Fotografien und Videos, die ich als großformatige Fine Art Prints und in Form von Rauminstallationen präsentiere.

Mein Aha-Moment


Da war der Moment. Der Moment völliger Klarheit. Er war nicht beim Pilgern auf dem Jakobsweg oder in der Kirche und auch nicht während einer Meditation. Er kam im Garten meiner Eltern. Der Ort, an dem ich aufwuchs. Ich saß dort. Mitten im Grünen. Ich war geflüchtet aus der Großstadt, wo mein Leben gerade spektakulär den Bach runterging. 

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Meine Beziehung war in die Brüche gegangen, mein Job förderte Bilder in mir hoch, in denen ich mir vorstellte, wie erleichternd es wäre, aus dem Fenster zu springen, neben dem ich saß und zu allem Überfluss war meine Wohnung nicht mehr mein Zuhause. Mein Vermieter kam auf die Idee, sein Eigentum zu verkaufen und das am besten ohne mich als Mieterin, was ihm immerhin eine Verkaufspreissteigerung von 30 % einbrachte. Die tyrannische Maklerin, die er mir auf den Hals hetzte, machte mein Leben zur Hölle. Wo, wenn nicht zu Hause, kann ich Energie auftanken? Ich kann ja schlecht jeden Tag in die Sauna rennen und wofür zahle ich Miete, wenn nicht, um ein „Zuhause“ zu haben?! 

Ich war völlig fertig. Dauernd erreichten mich Schreiben vom Anwalt, von der Maklerin, Rechnungen, die mir den Magen zusammenzogen und mir ging es körperlich wie seelisch richtig, richtig mies.

Ich flüchtete. In so vielen Lebensbereichen lag einiges bei mir im Argen und ich wusste nicht mehr wohin, außer nach Haus. Nach Haus zu meinen Eltern. Das kleine Dorf, aus dem ich stammte. Dort fand ich sie. Die Ruhe. Die Klarheit. Die Fragen nach dem Streben. Wonach strebe ich eigentlich? 

Ich besann mich. Besann mich meiner Fähigkeiten, derer ich immer wieder angesprochen wurde. Meine Arbeitgeber, Kollegen und Freunde sagten mir immer wieder, ich strahle so eine Ruhe aus. 

Ruhe und auch Stille sind mir sehr wichtig. Ich liebe es, bei Kerzenschein zu baden. Ich liebe Spaziergänge durch den Wald. Ich liebe es, auf der Couch zu sitzen und eine heiße Schokolade zu schlürfen. (Ja schlürfen. Das ist zwar keineswegs still, es erscheint mir allerdings absurd, eine heiße Schokolade anders zu trinken.) Und ich liebe es, mit Pflanzen zu arbeiten, meine Hände schmutzig zu machen, mit einer Brise frischen Windes um mich herum.

Und da begann er. Mein Weg zu meiner jetzigen Arbeit – die Aufgabe im Leben, von der ich der Überzeugung bin, dass jeder sie braucht, um einen Grund zu haben, früh beschwingt aus dem Bett zu steigen. Ich besinne mich auf meine Stärke. Ruhe. Von der verstehe ich etwas. 

Die bewusste Wahrnehmung unserer unmittelbaren Umgebung und auch auf die eigenen Bedürfnisse im Inneren zu lauschen, halte ich für den Schlüssel zu ganzheitlicher Ruhe in Körper und Geist. Und das ist mein Ziel. Meine Arbeiten sollen wie ein Schlüssel, anderen Helfen auch zu dieser Ruhe (zurück) zu finden.

Wie geht es Dir? Wo findest Du zur Ruhe und was offenbart Dir Momente der Klarheit?

Schreib mir gerne hier


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