Was gibt dir Kraft, wenn das Leben laut wird?

Vielleicht ist es ein stiller See in Schweden. Ein Waldweg, den kaum jemand kennt. Der Wind auf deiner Haut. Das Licht zwischen den Bäumen. Ein bestimmter Platz am Wasser, an dem du plötzlich wieder klarer denken kannst.

Ich glaube, dass wir solche Orte brauchen.

Nicht als Flucht vor dem Leben.
Sondern als Rückhalt für das Leben.

Denn Resilienz bedeutet für mich nicht, immer stark sein zu müssen. Es bedeutet, etwas zu haben, das uns hilft, nach Belastungen wieder zu uns selbst zurückzufinden.

Ich nenne diese Orte Kraftorte.

In Schweden gibt es dafür ein wunderschönes Wort: Smultronställe – ein ganz besonderer, persönlicher Lieblingsort.

Ich mache diese Orte sichtbar.

Und bewahre etwas von dem Gefühl, das du dort findest, in einem einzigartigen Kunstwerk.

Wir alle brauchen einen Ort, an dem die Welt leiser wird.

Unser Alltag ist oft geprägt von Tempo, Entscheidungen, Verantwortung und Reizüberflutung.

Umso wichtiger sind Orte, an denen wir nicht funktionieren müssen.

Orte, an denen wir Abstand gewinnen.
An denen wir durchatmen.
An denen wir wieder spüren, was uns wirklich wichtig ist.

Vielleicht kennst du diesen einen Ort.

Du musst dort nichts leisten.

Du bist einfach da.

Und irgendwann merkst du:

Hier kann ich wieder Kraft schöpfen.

Für mich sind solche Orte ein Teil von Resilienz.

Denn innere Widerstandskraft entsteht nicht nur dadurch, dass wir lernen, Belastungen auszuhalten. Sie braucht auch Räume, in denen wir auftanken, zur Ruhe kommen und uns mit dem verbinden können, was uns trägt.

Natur kann dabei ein wichtiger Erfahrungsraum sein. Untersuchungen und Übersichten, die das Umweltbundesamt zusammenfasst, zeigen unter anderem Zusammenhänge zwischen Naturaufenthalten, Erholung und psychischem Wohlbefinden.

Deine Smultronställe

Die Schweden haben ein Wort für einen besonderen Ort:

Smultronställe.

Wörtlich verweist das Wort auf die Walderdbeere – sinngemäß geht es um einen besonderen Lieblings- oder Geheimort.

Ich liebe dieses Bild.

Denn ein solcher Ort muss nicht spektakulär sein.

Es kann ein Felsen am Meer sein.
Eine Lichtung im Wald.
Ein Steg an einem See.
Der Garten hinterm Haus.
Ein Platz, den du seit Jahren kennst und der für andere vollkommen unscheinbar wäre.

Seine Bedeutung entsteht durch das, was du dort fühlst.

Vielleicht ist es Freiheit.

Vielleicht Ruhe.

Klarheit.

Vielleicht das Gefühl, wieder ganz bei dir zu sein.

Deine Smultronställe muss niemand anderem etwas bedeuten.

Es muss nur dir Kraft geben.

Ich fotografiere nicht einfach einen Ort.

Ich möchte festhalten, was dieser Ort mit dir macht.

Dafür habe ich meine eigene künstlerische Arbeitsweise entwickelt.

Zuerst besuche ich deinen persönlichen Kraftort.

Du zeigst mir den Platz, an dem du auftankst, und erzählst mir, was ihn für dich so besonders macht.

Ich fotografiere diesen Ort mit einer Polaroidkamera.

Doch damit ist das Kunstwerk noch lange nicht fertig.

Denn anschließend kommt der Ort selbst ins Spiel.

Ich lege das Polaroid für mehrere Wochen in Naturmaterialien ein, die ich direkt an deinem Kraftort gesammelt habe.

Blätter.
Gräser.
Erde.
Moos.
Sand.
Blüten.
Rinde.

Während dieser Zeit verändert sich das Bild.

Die Natur hinterlässt ihre Spuren.

Farben verändern sich.
Strukturen entstehen.
Das ursprüngliche Motiv tritt zurück.

Aus der Fotografie wird etwas Neues:

ein abstraktes Kraftort-Kunstwerk.

Nicht das Bild des Ortes bleibt.

Sondern seine Spur.

Eine klassische Fotografie versucht, einen Moment möglichst genau festzuhalten.

Meine Kraftort-Polaroids gehen einen anderen Weg.

Mich interessiert nicht nur:

Wie sieht dieser Ort aus?

Mich interessiert:

Wie fühlt er sich an?

Was bleibt von einem Ort, wenn du wieder nach Hause fährst?

Das Salz auf deinen Lippen.
Der Wind auf deiner Haut.
Die Kühle des Wassers an deinen Füßen.
Das Licht zwischen den Bäumen.
Das Geräusch der Wellen.
Die Weite.
Die Stille.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl:

Du bist längst wieder im Alltag – und plötzlich reicht ein bestimmter Geruch, ein Geräusch oder ein Bild und du bist für einen Augenblick wieder dort.

Genau dort setzt meine Kunst an.

Das Kraftort-Polaroid soll nicht einfach einen Ort zeigen.

Es soll dich an das Gefühl erinnern, das du mit diesem Ort verbindest.

Ein visueller Anker für deine ganz persönliche Kraftquelle.

Ein Kraftort für dein Zuhause

Vielleicht hast du einen Ort, an den du immer wieder zurückkehrst.

Vielleicht ist es ein See in Schweden.

Vielleicht ein Wald in Brandenburg.

Vielleicht das Meer.

Vielleicht ein Garten.

Vielleicht ein Ort, den nur du kennst.

Ich besuche ihn mit dir und entwickle daraus ein individuelles Kunstwerk.

Ein Werk, das nicht nur zu deiner Einrichtung passt.

Sondern zu deiner Geschichte.

Zu dem, was dir wichtig ist.

Zu dem Ort, an dem du dich selbst wiederfindest.

Du musst deinen Kraftort nicht jeden Tag besuchen können.

Aber du kannst etwas von ihm bei dir haben.

Warum ich an die Kraft solcher Orte glaube

Das Thema Kraftorte ist für mich nicht aus einer theoretischen Idee entstanden.

Es begleitet mich schon lange.

Zuhause war für mich immer mehr als vier Wände.

Ein Zuhause ist ein Ort, an dem wir uns sicher fühlen. Ein Ort, an dem wir loslassen können.

Und ich habe selbst erlebt, wie es sich anfühlt, wenn dieser sichere Ort plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist.

In solchen Zeiten habe ich begonnen, draußen mit meiner Kamera nach Orten zu suchen, die mir Ruhe gaben.

Ich fotografierte Farben, Licht, Landschaften und kleine Momente.

Erst ging es um die Ruhe, nach der ich mich sehnte.

Dann um den Fokus auf das, was wirklich wichtig ist.

Und schließlich fand ich die alte Polaroidkamera meiner Großmutter.

Im Garten meiner Großmutter erlebte ich eine besondere Form von Ruhe.

Aus dieser Erfahrung entwickelte sich meine heutige künstlerische Arbeit.

Die Kraftort-Polaroids waren geboren.

Heute möchte ich mit meiner Kunst etwas weitergeben, das ich selbst erfahren habe:

Dass wir Orte brauchen, an denen wir auftanken können.

Und dass wir diese Orte manchmal nicht nur besuchen, sondern auch ein Stück von ihnen mitnehmen können.

Dein Kraftort. Deine Geschichte. Dein Kunstwerk.

Vielleicht gibt es auch in deinem Leben diesen einen Ort.

Den Ort, an dem du wieder frei wirst.

Den Ort, an dem deine Gedanken ruhiger werden.

Den Ort, an dem du dich erinnerst, wer du bist.

Zeig ihn mir.

Ich mache mich mit dir auf den Weg zu deiner Smultronställe und entwickle daraus ein einzigartiges Kraftort-Polaroid.

Ein Kunstwerk über einen Ort.

Und gleichzeitig über dich.



Kraftort-Briefe

Wenn du meine Arbeit weiter begleiten möchtest, lade ich dich in meine Kraftort-Briefe ein.

Dort erzähle ich von den Orten, die mich berühren, von der Entstehung meiner Polaroid-Kunst und von Menschen, die ihre ganz persönlichen Kraftorte gefunden haben.

Du bekommst Einblicke in meinen künstlerischen Prozess und kleine Geschichten über Orte, an denen Menschen auftanken.

Vielleicht entdeckst du dabei auch deinen eigenen Kraftort noch einmal neu.

Welcher Ort gibt dir Kraft?

Vielleicht kennst du ihn längst.

Vielleicht musst du ihn erst wiederfinden.

Und vielleicht möchtest du eines Tages etwas von ihm bei dir haben.

Ich würde ihn gerne kennenlernen.

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